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Collection « Helvetica »

Partir de Suisse, revenir en Suisse
Von der Schweiz weg in die Schweiz zurück


Textes réunis par Gonçalo Vilas-Boas

2003 • 25 €
332 pages • 16,5x24 cm

ISBN 13 : 978-2-86820-231-4
ISBN 10 : 2-86820-231-4


Im März 2002 organisierte das Germanistische Institut der Philosophischen Fakultät Porto (Portugal), in Zusammenarbeit mit dem „Centro Inter-universitário de Estudos Germanísticos“ (Coimbra), ein Kolloquium zum Thema Grenzübergänge. Germanisten aus fünf europäischen Ländern (Deutschland, Frankreich, Norwegen, Portugal, Schweiz) haben dieses Thema unter verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Damit beabsichtigten sie, die Bedeutung dieser literarischen Bewegung („von der Schweiz weg“ und „in die Schweiz zurück“) vom Ende des 19. Jahrhunderts bis Ende des 20., auf die Spur zu kommen.


Table des matières

Volker Nölle • Zwischen Auf- und Abbruch. „Von der misslungenen Heimkehr“ in Kellers Roman Der grüne Heinrich
Christa Grimm • Fremdheit und Vertrautsein in Gottfried Kellers Roman Martin Salander (1886)
Gabriela Fragoso • Johanna Spyris Heidi : Wanderschaft zwischen zwei Welten
Rolf Selbmann • Rilkes Sprung über die Grenzen
Marta Correia • „Sich bewegen und tanzen in der Freiheit“ : Grenzüberschreitungen bei Robert Walser
Dominik Müller • „Geistige Landesverteidigung“ und literarischer Eigensinn. Die Rückkehrthematik bei Albert J. Welti und Albin Zollinger
Jeroen Dewulf • Felix Moeschlins brasilianische Träume
Teresa Martins de Oliveira • Aline Valangin und ihre Tessiner Geschichten
Sabine Haupt • Exil bei Mater Helvetia. Mythische „Regressionen“ bei Hermann Burger, Peter Weber und Tim Krohn
Susanne Munz • Der Sankt Gotthard und sein Pass : „Künstliche Mutter“, „Mystery“ und „Steinerne Seele“. Schweizkritik in Gottharddarstellungen der zeitgenössischen schweizerischen Literatur
Ruth Huber • Die Rückkehr der Söhne. Muster gescheiterter Fluchtversuche in Stiller (Max Frisch), Soulthorn (Urs Jaeggi) und Adalina (Silvio Huonder)
Beatrice Sandberg • Erinnerung und Gegenwart. Erica Pedrettis autobiographisches Schreiben im Spannungsfeld von verlassener und verfügter Heimat
Stefan Hofer • „Wahrscheinlich erkennt mein Gehirn die Grenze…“ Grenzerfahrung und Ortsvergewisserung bei Francesco Micieli und Franco Supino
Helena Topa • Auswanderer oder Heimkehrer ? Zu Paul Nizons Schreiben auf der Suche nach dem Leben
Susana Canhoto Pina • Aus der Medizin in die Literatur : Walter Vogts Weg (Zum Verhältnis von Krankheit und Gesundheit)
Philippe Wellnitz • Das Lied der Heimat. Zu Thomas Hürlimanns Theater der Jubiläumsjahre 1991/1998
Filomena Viana Guarda • „On a du style“: Die Inszenierung des Lebens in Das Gartenhaus von Thomas Hürlimann
Simone Auf der Maur Tomé • „Wo immer man hinkommt, man ist das Opfer von Erinnerung.“ Grenzüberschreitungen in Urs Richles literarischem Werk, oder der Versuch, der Vergangenheit zu entrinnen
Martina Dória • Federn, Flügel, Seifenblasen. Zu Eveline Haslers Roman Die Wachsflügelfrau
Gonçalo Vilas-Boas • Ikarisches und dädalisches in der deutschsprachigen Literatur der Schweiz
Markus Nölp • Das Buch als zyklisches Dispositiv ? Zum Verhältnis von Text und Bild in dem Band Kontinente von Axel Hütte und Cees Nooteboom


Helvetica, collection interdisciplinaire, publie des études portant sur la diversité culturelle suisse.